15 einfache Faschings-Basteleien mit Kindern
ohne Perfektion, ohne Chaos – aber mit richtig viel Spaß
Faschingsbasteln klingt oft nach guter Idee und fühlt sich dann im Alltag schnell nach Kleber auf dem Tisch, Glitzer im Teppich und genervten Kindern an, weil irgendwas „nicht so aussieht wie gedacht“.
Dabei ist Basteln an Fasching eigentlich etwas ganz anderes.
Es geht nicht um schöne Ergebnisse.
Es geht um Farben, Hände im Tun und dieses kurze Gefühl von: Wir machen gerade etwas zusammen.
Die folgenden Bastelideen sind genau dafür gedacht.
Einfach. Überschaubar. Und so gewählt, dass Kinder wirklich mitmachen können – ohne dass du ständig eingreifen musst.

🎭 1. Faschingsmasken aus Papptellern
Ein absoluter Klassiker – und genau deshalb so gut.
Das brauchst du:
- Pappteller
- Filzstifte oder Wachsmalstifte
- Schere
- Gummiband oder Holzstab
- optional: Federn, Aufkleber, Papierreste
So geht’s:
In den Pappteller Augenlöcher schneiden (bei kleineren Kindern gern vorbereiten).
Die Kinder dürfen die Maske nach Lust und Laune bemalen und bekleben.
Zum Schluss Gummiband befestigen oder einen Holzstab ankleben.
👉 Funktioniert, weil jedes Gesicht „richtig“ ist – egal wie es aussieht.

🎩 2. Clown-Hüte aus Tonpapier
Ein Bastelklassiker, der größer wirkt, als er ist.
Clown-Hüte haben genau die richtige Mischung aus auffällig und unkompliziert – und sie funktionieren auch dann noch, wenn die Konzentration der Kinder schon nachlässt.
Das brauchst du:
- Tonpapier
- Schere
- Kleber oder Tacker
- optional: Aufkleber, Pompons, bunte Papierreste
So geht’s:
Das Tonpapier zu einem Kegel formen und an der Seite mit Kleber oder einem Tacker fixieren.
Die Kinder dürfen ihren Hut anschließend frei gestalten – bunt, wild oder ganz schlicht, alles ist erlaubt.
Zum Schluss einfach aufsetzen. Fertig.
👉 Funktioniert, weil der Hut sofort „Fasching“ ruft – und weil nichts perfekt sitzen muss.
Schief ist hier kein Fehler, sondern Teil des Looks. wollen.
🎨 3. Konfetti-Bilder
Hier darf gerissen werden.
Nicht vorsichtig. Nicht ordentlich. Sondern genau so, wie Kinder es mögen.
Konfetti-Bilder sind eine dieser Bastelideen, bei denen das Tun wichtiger ist als das Ergebnis. Es geht ums Reißen, Sammeln, Kleben – und darum, dass etwas entsteht, ohne dass jemand sagt, wie es aussehen soll.
Das brauchst du:
- buntes Papier
- Kleber
- festes Papier oder Karton
So geht’s:
Das Papier in kleine Stücke reißen oder schneiden.
Die entstandenen Schnipsel dürfen anschließend ganz frei auf das feste Papier geklebt werden – dicht nebeneinander oder mit viel Platz dazwischen, ganz egal.
Wenn das Bild bunt genug ist, ist es fertig.
👉 Funktioniert, weil es kein Motiv braucht.
Alles, was entsteht, ist richtig – und genau das entspannt Kinder (und Erwachsene) sofort.👉 Kein Motiv nötig. Kein Ziel. Einfach machen.

🎈 4. Luftballon-Monster
Eine dieser Ideen, die kaum Vorbereitung brauchen und trotzdem sofort Wirkung haben.
Luftballon-Monster sind schnell gemacht, bringen Bewegung rein – und sorgen oft schon beim Aufblasen für Gelächter.
Das brauchst du:
- Luftballons
- Permanentmarker
- optional: Wackelaugen
So geht’s:
Die Luftballons aufblasen und gut verknoten.
Anschließend dürfen die Kinder den Ballons Gesichter aufmalen – freundlich, wild oder völlig verrückt.
Mehr braucht es nicht.
👉 Funktioniert, weil es sofort Spaß macht und nichts schiefgehen kann.
Wenn ein Monster „komisch“ aussieht, ist es genau richtig.👉 Besonders gut für kürzere Aufmerksamkeitsspannen.

👑 5. Faschingskronen
Manchmal braucht es kein Kostüm, sondern nur etwas auf dem Kopf.
Faschingskronen verwandeln Kinder in alles, was sie gerade sein wollen – Prinzessin, König, Superheld oder irgendetwas dazwischen.
Das brauchst du:
- Papierstreifen oder Tonpapier
- Kleber
- Glitzer, Sticker oder Stifte
So geht’s:
Die Papierstreifen auf den Kopfumfang zuschneiden und zu einem Ring zusammenkleben.
Anschließend dürfen die Kinder ihre Krone frei gestalten – mit Glitzer, Zeichnungen oder Aufklebern.
Aufsetzen, fertig.
👉 Funktioniert, weil jede Krone eine Rolle erlaubt – ohne Verkleidung.
Und weil Kinder ihre selbstgemachte Krone oft gar nicht mehr abnehmen wollen.👉 Kinder tragen ihre Krone oft den ganzen Tag.

🖐️ 6. Handabdruck-Clowns
Ein bisschen Farbe an den Händen, ein bisschen Fantasie im Kopf – mehr braucht es hier nicht.
Handabdruck-Clowns sind eine dieser Bastelideen, bei denen schon der erste Abdruck für Staunen sorgt.
Das brauchst du:
- Fingerfarbe
- Papier
- Feuchttücher (wirklich wichtig)
So geht’s:
Die Hand in Fingerfarbe tauchen und auf das Papier drücken.
Nach dem Trocknen dürfen Augen, Mund, Haare oder Hüte dazugemalt werden – je nachdem, was der Handabdruck gerade hergibt.
Jeder Abdruck wird automatisch anders. Und genau das ist der Reiz.
👉 Funktioniert, weil Kinder hier ihr eigenes „Ich war das“-Werk sehen.
Und weil kleine bunte Hände oft mehr erzählen als perfekte Bastelideen.👉 Ein schönes Erinnerungsbild – ganz ohne Anspruch.

🎉 7. Faschingsgirlanden aus Kreisen
Eine Bastelidee, die besonders gut funktioniert, wenn mehrere Kinder gemeinsam am Tisch sitzen.
Faschingsgirlanden wachsen Stück für Stück – und genau das macht sie so entspannt.
Das brauchst du:
- buntes Papier
- Locher oder Schere
- Schnur
So geht’s:
Aus dem bunten Papier Kreise ausschneiden oder auslochen.
Die Kreise anschließend nach und nach auf eine Schnur fädeln.
Je länger die Girlande wird, desto größer wird auch die Vorfreude.
Am Ende einfach aufhängen – fertig.
👉 Funktioniert, weil alle mitmachen können, ohne dass jemand „fertig“ sein muss.
Und weil das Ergebnis den Raum sofort nach Fasching aussehen lässt.👉 Bringt sofort Faschingsstimmung in den Raum.

🧸 8. Pompon-Tiere
Weich, bunt und irgendwie sofort sympathisch.
Pompon-Tiere entstehen fast von selbst – und genau das macht sie so beliebt.
Das brauchst du:
- Pompons
- Kleber
- Wackelaugen
- Papier
So geht’s:
Die Pompons auf das Papier kleben.
Anschließend Wackelaugen aufsetzen – mehr braucht es nicht.
Ob daraus ein Tier, ein Fantasiewesen oder einfach nur ein bunter Punkt mit Augen wird, entscheidet jedes Kind selbst.
👉 Funktioniert, weil nichts erklärt werden muss.
Ein Pompon mit Augen ist automatisch ein Wesen – und genau das reicht.👉 Kein „richtig“ oder „falsch“.

🎨 9. Sticker-Faschingsbilder
Manche Tage brauchen keine Schere, keinen Kleber und keine langen Erklärungen.
Sticker-Faschingsbilder sind genau für diese Momente gedacht.
Das brauchst du:
- Papier
- Sticker (z. B. Masken, Tiere, Formen)
So geht’s:
Das Papier bereitlegen und die Sticker frei auswählen lassen.
Die Kinder gestalten ihr Bild ausschließlich mit Stickern – wohin, wie viele und in welcher Reihenfolge, spielt keine Rolle.
Wenn das Blatt voll genug ist, ist es fertig.
👉 Funktioniert, weil alles sofort gelingt.
Keine Vorbereitung, kein Chaos – und trotzdem das Gefühl, etwas gemacht zu haben.
👉 Besonders gut für jüngere Kinder, die gern gestalten, aber noch nicht lange am Tisch sitzen wollen.

✂️ 10. Konfetti ausstanzen & streuen
Manchmal braucht es keine Idee, kein Ziel und kein fertiges Ergebnis.
Manchmal reicht das Material allein.
Konfetti ausstanzen ist eine dieser Beschäftigungen, die fast nebenbei passiert – ruhig, konzentriert und erstaunlich lange.
Das brauchst du:
- Motivlocher
- buntes Papier
- Schale oder Tablett
So geht’s:
Das Papier mit dem Motivlocher ausstanzen.
Das entstehende Konfetti sammeln, sortieren, streuen oder einfach nur anschauen.
Mehr ist nicht nötig.
👉 Funktioniert, weil Wiederholung beruhigt.
Und weil kleine, gleichmäßige Handbewegungen oft genau das sind, was Kinder gerade brauchen.👉 Meditativ. Wirklich.

🥳 11. Faschingsbrillen aus Papier
Manchmal reicht ein kleiner Perspektivwechsel.
Faschingsbrillen sind schnell gemacht und sorgen sofort für Lachen – ganz ohne Kostüm.
Das brauchst du:
- Tonpapier
- Schere
- Kleber
- Stifte oder Aufkleber
So geht’s:
Eine einfache Brillenform aus dem Tonpapier ausschneiden.
Die Kinder dürfen die Gläser bemalen, bekleben oder verzieren.
Zum Schluss Bügel ankleben oder die Brille einfach vor das Gesicht halten.
👉 Funktioniert, weil schon das Durchschauen Spaß macht.
Und weil jede Brille automatisch anders aussieht.

🎭 12. Faschingsgesichter aus Papier
Gesichter gehen immer.
Und sie laden dazu ein, Gefühle spielerisch auszuprobieren.
Das brauchst du:
- Papier oder Karton
- Stifte
- optional: Wollreste, Papierreste
So geht’s:
Auf das Papier ein großes Gesicht malen oder vorkreisen.
Augen, Nase und Mund gestalten – freundlich, frech oder ganz verrückt.
Optional Haare aus Wolle oder Papier aufkleben.
👉 Funktioniert, weil Kinder hier Stimmungen ausdrücken dürfen.
Ganz ohne Worte.

🌈 13. Regenbogen aus Papierresten
Eine Bastelidee für alles, was ohnehin schon da ist.
Das brauchst du:
- Papierreste in verschiedenen Farben
- Kleber
- Papier oder Karton
So geht’s:
Papierreste in Streifen oder Schnipsel reißen.
In Regenbogenform aufkleben – oder einfach bunt durcheinander.
👉 Funktioniert, weil nichts neu sein muss.
Und weil „Resteverwertung“ für Kinder kein Thema ist – nur Farbe zählt.

🪄 14. Zauberstäbe aus Papier
Ein bisschen Magie schadet an Fasching nie.
Das brauchst du:
- Papier oder Karton
- Holzstab oder Papierrolle
- Kleber
- Stifte, Glitzer, Aufkleber
So geht’s:
Eine Stern- oder Fantasieform ausschneiden.
Am Stab befestigen und nach Lust und Laune dekorieren.
👉 Funktioniert, weil Kinder gern etwas in der Hand haben.
Und weil ein Zauberstab immer mehr verspricht, als er halten muss.

🎨 15. Faschingsbilder mit Schwämmen tupfen
Malen ohne Linien.
Ohne „richtig“ oder „falsch“.
Das brauchst du:
- Schwämme oder Küchenschwämme
- Farbe
- Papier
So geht’s:
Schwamm in Farbe tupfen und auf das Papier drücken.
Mehrere Farben kombinieren oder einfach wiederholen.
👉 Funktioniert, weil das Ergebnis überrascht.
Und weil Tupfen weniger Druck macht als Malen.
🧠 Warum diese Basteleien so gut funktionieren
Diese Basteleien haben kein festes Ziel.
Kein „So muss es aussehen“.
Kein Vergleich, kein richtig oder falsch.
Kinder dürfen anfangen, aufhören, etwas verändern oder ganz neu beginnen.
Sie dürfen reißen, kleben, lachen, sich umentscheiden – und alles davon ist in Ordnung.
Genau das nimmt den Druck raus.
Aus dem Basteln wird kein Projekt, sondern ein Moment.
Etwas, das einfach passiert, ohne bewertet zu werden.
Und genau deshalb bleibt es entspannt.
Für Kinder.
Und auch für dich.
FAQ – kurz & ehrlich
Fazit
Faschingsbasteln muss nicht perfekt sein.
Es darf schief sein, bunt, laut – und manchmal auch chaotisch.
Wenn Kinder dabei lachen, malen, reißen, kleben
oder einfach nur neben dir sitzen und zuschauen,
ist bereits alles passiert, was passieren sollte.
Es geht nicht um das Ergebnis.
Es geht um den Moment dazwischen.
Mehr braucht es nicht.
Alles Liebe

